Erfahrungen sammeln in jeder Hinsicht...

Wieder eine Woche vorbei und alle sind beinahe wieder 100% gesund!Ein Glück...

Sonntag nacht und ich bekomme spontanen Besuch aus Österreich. Das Flugzeug kommt um halb 2 in Lissabon mit Mike an. Da wir uns lange nicht mehr gesehen haben, haben wir uns natrülich einiges zu erzählen. Der Plan für die nächste Woche ist also "hardcore-lisboa-sightseeing" Wir sehen uns sämtliche sehenwürdigkeiten in Alfama und Bairro Alto an und kommen abends erschöpft heim. Das Wetter wird immer besser, sodass wir uns am Mittwoch entscheiden das erste mal surfen zu gehen. Um 12 Uhr beginnt also die erste Surfstunde meines Lebens und ich bin ziemlich aufgeregt, da das Meer tobt wie wild. Aber ersteinmal einen passenenden Neoprenanzug finden, was gar nicht so einfach ist. Unser Instrukteur, Manuel, ist mir behilflich und gibt mir schlußendlich einen Anzug, der normalerweise für 14 jährige ist. haha... super... aber er passt. Er ist der Ansicht, dass ich 17 bin und findet es deswegen halb so schlimm, als ich ihn über mein wirkliches alter aufkläre, schaut er nur verwirrt und schüttelt den kopf. .. Umgezogen, surfbrett gewachst und ab auf den Strand... Zunächst ein paar sicherheitshinweise, dehnübungen und dann geht es auch schon ab ins Wasser. Die Wellen sind riesig und ich hab ein wenig angst, die ich allerdings versuche zu ignorieren... Wenige Minuten später reite ich meine erste Welle und das Gefühl ist einfach nur der Wahnsinn! Ich kann mir einen Freundenschrei nicht verkneifen, als die Welle mich mit einem Schwung wieder an den Strand befördert. Es ist doch ziemlich kalt und irgendwann spühre ich meine Zehen nicht mehr so wirklich. Wir wechseln den Standort und Manuel zeigt uns, wie man auf dem Board steht. Saumäßig schwer, da mir leider die nötigen Muskeln fehlen. Ich versuche es natrülich trotzdem, was volles Pfund in die Hose geht. Wieder ins Wasser und auf einmal kommen mir Wellen von riesiger Größe entgegen... der Kloß im Hals ist nicht zu vermeiden und ich tauche durch die meterhohe Weller rücklings hindurch. WOW...was ein gefühl! 3 Sunden später ist alles vorbei und wir genehmigen uns was zu essen... Da ist es wieder, wenn ich in der Nähe von Wasser bin, der heißhunger auf Pommes...grrrrr... fast bis zum Sonnenuntergang bleiben wir auf der Terasse sitzen und versüßen und mit einer Karaffe Magarita Strawberry den tag... so läßt sich das leben lebem! Sehr geil!

Donnerstag: Lissabon hat eine Christus Statue, die man aus jeder Ecke der Stadt sehen kann, da sie RIESENgroß ist. Mit der Fähre nach Almada. Vom Hafen aus kann man sie sehen, allerdings ist sie ziemlich weit weg, wir laufen drauf los und entdecken einen der häßlichsten Ort Lissabons, Lärm, komische Leute, Autos und Baustellen. Wir laufen der Nase und dem Gefühl nach in Richtung Statue, und machen halt in einer Snackbar, wo wir mit einem älteren Herren Bekanntschaft machen, der sehr nett ist und überrascht, was wir schon alles kennen und gesehen haben in Lissabon Endlich angekommen hat man einen wahsinnigen Ausblick über Lissabon! Der Fußmarsch hat sich also gelohnt, auch wenn es eisigkalt ist.

Um Mike auch ein wenig das Nachtleben von Lissabon zu zeigen, gehen wir abends nach nebenan in Xannax... die nacht wird lang und ich frage mich, was manche leute glauben wer sie sind.

Heute, am Freitag, verlässt unser österreichischer Besuch verfrüht unser Haus, um in einem Hotel zu übernachten.

Eine ereignisreiche Woche, die ich so schnell nicht vergessen werde und wovon ich wieder einiges gelernt habe, sowohl über mich, über andere, als auch über das Leben...

29.3.08 00:08

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