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und schon wieder eine woche vorbei:)

es ist wochenende und unsere erste uniwoche hat damit auch bekommen...bze is nun zu ende...

erstmal orientieren, was fuer faecher wir machen koennen... Illustration, zeichnen, tzpographie, fotographie und design alles soweit ganz cool gewesen...aber mindestens alles genauso chaotisch hier wie auf der minerva...

ich bin leider ein wenig krank...denke ich habe die grippe von Deutschland mit rueber genommen...lecker husten ... jammijammi...was also zur folge hat, dass ich heute NICHT auf tour gehen kann...dicke kacke...naja...passiert...hab ja noch 4 monate zeit...

Die 4 Monate werde ich in einem neuen zuhause verbringen wo anstatt 50 anderer menschen 5 andere menschen wohnen und was mit der U-Bahn 5 minuten von Rossio entfernt is... also dem zentrum der stadt...juhuuuu...morgen gehts los mit umziehen und dann hab ich endlich mein eigenes reich was auch dringend notwenig ist!!!

Achso, links unter "LINKS" is ein link fuer fotos zu finden, falls es euch interessiert! Vermiss euch alle schon! Also fleissig kommentare schreiben, damit ich weiss was auf der anderen seite europas so abgeht´

jeden tag verbessere ich hier meine faehigkeiten im Kicker...haha...hab schon einiges gelernt und wenn das so weiter geht bin ich im 4 monaten ein Pro...lol... we will see!

Das Wetter is immer noch dick geil...um die 20 grad und am Sonntag will ich zum strand...ich hoffe natuerlich, dass das wetter dann auch mitspielt!!!

2 Kommentare 1.3.08 00:21, kommentieren

obdachlos in Lissabon!Eine spannende woche...

So...mal wieder Zeit für einen Bericht was mir alles so passiert is...und das ist ziemlich viel! Letztes Wochenende konnten wir endlich umziehen. Nach Anjos...ein Tag vorher haben wir erfahren, dass das Haus genau in der Nuttengegend liegt. Hmmm...auch gut... Gesagt getan: Samstags nachmittags umziehen angesagt, was gar nicht so einfach ist, wenn man kein Auto hat und einmal durch die halbe stadt muss mit unzählig viel gepäck... Wie es das Schicksal so will, haben wir natürlich den falschen Zug genommen und waren nach ca. Einer Stunde erstmal schön außerhalb von Lissabon...SUPER. Dachten wir, wir bleiben einfach sitzen, kommen bestimmt wieder da an, wo wir eingestiegen sind. NOT! Endstation und der Busfahrer schmeißt uns raus. Natürlich ist an dem Tag schönstes Wetter und strahlender Sonnenschein, sodass wir uns halb totschwitzen... Nach einem Aufstand von ca 4 Stunden, hatten wir endlich unser Gepäck in den 2. Stock unseres neuen “zuhauses” geschleppt... Gleich wurden wir freundlich aufgenommen und mit zu einer Haus-Party genommen, die allerdings um 1 Uhr schon zu ende war, da die Polizei kam. Es waren so ca. 70 Menschen auf 30m2 verteilt, was natürlich ziemlich laut war... auf auf nach Bairro Alto... auch gut☺ Erstmal die Disco “Bedroom” testen! Test bestanden:D sehr cool. Den nächsten Tag verbringen wir am Strand. Sehr geil! Cascais nennt sich der Strand am Ozean und ist eine halbe Stunde mit dem Zug von Lissabon-City weg. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen und legen uns in die Sonne... Was ein geiles feeling: Es ist Anfang März und ich liegei m Bikini am Strand:D juhuuuuu... Yvonne und Elke gehen sogar ins Wasser, was allerdings noch ziemlich kalt ist. Ich lasse es lieber, da ich noch immer ein wenig krank bin und Husten habe wie die Sau! Montag: das stichwort dieses Tages ist obdachlos. Warum? Also: Das Haus wo wir am Samstag hingezogen sind, sollte eine Wartestation sein, für ein anderes Haus in der Innenstadt. Leider hat uns der Vermieter total beschissen. Zum einen in Bezug auf die Zimmer: Er hat aus einem Doppelzimmer zwei Einzelzimmer gezaubert innerhalb von 2 Tagen, was zu Folge hatte, dass Elkes Tür nicht wirklich auf ging und die Elektrizität natürlich auch nicht. Zu viel Geld zahlen wir auch, da die Zimmer viel kleiner sind als die der anderen Leute in dem Haus. Wir gehen aso auf eigene Faust zu dem Haus in der Innenstadt und fragen, ob es wirklich wahr ist, dass Zimmer dort frei kommen. Nein ist die Anwort und wenn dann im Mai. SUPER! Große scheiße... da wir uns nicht verarschen lassen gehen wir zu dem vermieter und ziehen aus. Er gibt uns das geld wieder und wir müssen am Dienstag um 10 Uhr aus dem Zimmer raus sein. Sachen gepackt und am nächsten Tag auf erneute Wohnungssuche gegangen, die sehr abenteuerlich verläuft. Die zweite Wohnung die wir uns anschaun befindet sich in eine komischen Teil der innenstadt. Wir klingeln und eine alte Frau schwallt uns unfreundlich auf portugisisch voll. Ich rufe der Vermieter an, der leider kein Englisch spricht und versuche ihm mit meinen 3 Worten Portugisisch zu erklären, dass wir vor der Tür stehen. Er schnallts und nach unten kommt einer mittelalter Mann schnaufend die Treppe runter. Was eine Freakshow hier. Ein wenig ängstlich folgen wir ihm in die Wohnug, die nicht grade dem entspricht was wir uns vorgestellt haben. Ein Zimmer mit 3 Betten, das aussieht wir eine Puppenstube mit 3 Särgen, kommt zum Vorschein. Wir erfahren, dass der dicke schnaufende Mann auch dort wohnt und ergreifen mit einem “obrigada” durch sein protugisisches Gelaber hindruch, die Flucht.puhhhh....heile wieder draußen. Die nächste Wohnung liegt in Bairro Alto und ist ziemlich schön und groß, allerdings noch nicht einzugsklar. Shit...nachdem der Vermieter von uns erfährt, dass wir im moment obdachlos sind, bietet er uns ein Zimmer in Alcantara an, wo wir die nächsten 4 Nächte verbringen können. Auf dem Boden, zu dritt auf 2 Matratzen. Was ein Spaß. Naja...besser als nix und tatsächlich der Adresse “unter der Brücke 7” Die Bewohner dieses Hauses sind sehr komisch. Eine chinesisches Familie, die uns keinen augenblick aus den Augen lässt...die bösen europäer konnte ja was klauen.... Gas zum Beispiel, dass man erst anschließen muss, bevor man kocht, wäscht oder duscht. Meine Wäsche darf ich nciht auf 60 grad waschen. Angeblich geht das nciht mit der Waschmaschiene...hmmm...sicher... der wahre grund ist: es kostet mehr geld. Ich wasche trotzdem auf 60 grad, was zur Folge hat, das einer diese Idioten einfach den Gashahn abdreht. Krank. Desweiteren wohnt die “dicke Dora” dort und das im doppelpack und eine kleiner verbiesterte Blondine. Oh man... Wie man sich doch freut über solche gesellschaft...NOT! Donnerstag und Elke und ich gehen in die Stadt zu einer Erasmusparty...Vodkaparty, was natürlich kein gutes ende nimmt und wir um 7 Uhr uns auf einem Baugerüst eine ZIgarette genehmigen und über den vergangen Abend lachen. Sehr geil! Den nächsten Tag verbringe ich komplett im bett und stehe nur auf um mir was zu essen zu machen. RTLnow ist mein bester freund und ich schau den ganzen Tag “alles was zählt” ☺ Samstag können wir dann endlich in unsere neue Wohnung ziehen und ich hoffe, das dies das letzte mal umziehen gewesen ist, denn ich konnte noch kein mal meinen koffer auspacken. Die Zimmer sind noch nciht startklar, aber wir pennen in einem Übergangszimmer... Besser, denn wir sind erstmal weg von China und der dicken Dora! Unseren endlichen Erfolg feiern wir am Samstag abend in Bairro Alto uns fallen erschöpft irgendwann morgens ins Bett! Zum ersten mal fühle ich mich ein wenig wohl...

2 Kommentare 9.3.08 18:20, kommentieren

komische Menschen, Geduld und andere nervenstrapazierende Dinge...

guuuuut...es ist mittlerweile Freitag...beinah eine Woche ist vergangen, dass wir in das Neue Haus gezogen sind. Am Samstag hieß es: "Tomorrow you can move to the other rooms" ... tomorrow bedeutet also in Portugal nicht wirklich morgen: DENN...wir sind immer noch in unserem Übergangszimmer, was aussieht als hätte eine Bombe eingeschlagen... Ich kann heute wohl in meiner Zimmer, die anderen beiden leider nicht, da die Wand feucht ist und das Zimmer noch voll seht mit allerleih Schrott... naja... geduld zu haben wir hier groß geschrieben... Sonntag... das Haus is voller fremder Menschen... kann ich überhaupt nicht habe, wenn man was essen will und die Küche voll ist mit menschen die hier nicht her gehören... Die Küche sieht natürlich aus wie die Sau und wir entscheiden uns dann doch in unserem Zimmer zu essen... Und ihr glaubt nicht WAS wir essen...hahaaa... ICH habe Gambas gekocht...bzw gebraten..mit Kartoffeln und Tomaten im Ofen...leeeeckaaaa... haha... Ein deutscher Junge aus Bayer wohnt hier für ein paar tage... er ist dauerfröhlich, was leiiiicht nervig ist... aba man gewohnt sich ja an alles... ebenfalls wohnt hier ein Junge aus Australien, der durch Europa reist. Am Abend is die Bude voll mit leuten die ich nciht kenne und ein fetter deutscher typ, der angeblich Koch ist, geht mir tierisch auf die nerven... witzig is der...kann mich kaum halten vor lachen... Er sagte, er späche seit nem halben jahr oder so nur portugisisch oder Englisch und könnte kein deutsch mehr... RICHTIG... In diesem Haus wohnt noch ein Paar...IHM gehört das Haus, bzw seinen eltern und seine Freundin wohnt hier also auch... SIE ist extrem komisch...labert nur scheiße und hat meiner meinung nach ein leichtes alkoholproblem... Ihr Wortschatz besteht zum größten Teil aus "Thats nice, no" und "It´s different,no" ahhhhhh... alles...ABA wirklich ALLLES wird mit diesen Sätzen kommentiert... desweiteren erzählt sie alles doppelt und dreifach, weil sie wahrscheinlich vergessen hat, dass sie es schonmal erzählt hat, da sie besoffen war... sie schnorrt in einer Tour Zigaretten, da ihr freund nicht möchte dass sie raucht...der NERV-Faktor steigt ins unermessliche... eines Abends... ich schätze es war Mittwoch oder Dienstag, kommt die gute Frau in unser Zimmer und setzt sich auf mein Bett... labert nur wirres zeug...fragt ob sie mich hauen darf und behauptet, dass ihr Freund auf meine freundin steht, sie eifersüchtig is, weil sie so hübsch ist und sie es nciht gut findet, wenn man Witze über ihr Gesicht macht.AHA... sie erzählt, dass sie nie weibliche Freunde hat und benutzt nebenbei mein Parfum und Yvonnes Labello. Als sie das Zimmer schlagartig verlassen will, bedenke ich mir, dass die Frau entweder unter drogen steht oder volles Rohr besoffen ist...oder beiden...kann auch sein! Sie schwankt durchs Zimmer und bekommt die Tür nicht auf, da eine Matratze die an der Wand lehnte, die Tür zuhielt... Sie checkt natürllich nix... die Tür geht nur einen Spalt auf... Was macht sie: Bewegt die Tür und macht dabei eindeutige Bewegungen mit ihrem unterleib und sagt währenddessen "I produce this" ... leider ( oder vielleicht auch zum Glück) wurden wir bisher nicht aufgeklärt, ob es stimmt oder nicht... Einen Stundenplan hab ich auch noch nciht wirklich, aber dafür ab gestern (Donnerstag) Ferien...yeah! grad hier und schon wieder frei! Gestern war ich mit Yvonne im Xannax...der Erasmusbar, direkt neben unserem Haus! Parktisch Ich denke ich werde nun gleich mal meine Sachen in meines neues Zimmer räumen... einen Nachteil hat das Ganze: ich habe kein Fenster...hmmm... aba dazu sage ich nur "Is´t nice, no" ...

1 Kommentar 14.3.08 21:49, kommentieren

Erfahrungen sammeln in jeder Hinsicht...

Wieder eine Woche vorbei und alle sind beinahe wieder 100% gesund!Ein Glück...

Sonntag nacht und ich bekomme spontanen Besuch aus Österreich. Das Flugzeug kommt um halb 2 in Lissabon mit Mike an. Da wir uns lange nicht mehr gesehen haben, haben wir uns natrülich einiges zu erzählen. Der Plan für die nächste Woche ist also "hardcore-lisboa-sightseeing" Wir sehen uns sämtliche sehenwürdigkeiten in Alfama und Bairro Alto an und kommen abends erschöpft heim. Das Wetter wird immer besser, sodass wir uns am Mittwoch entscheiden das erste mal surfen zu gehen. Um 12 Uhr beginnt also die erste Surfstunde meines Lebens und ich bin ziemlich aufgeregt, da das Meer tobt wie wild. Aber ersteinmal einen passenenden Neoprenanzug finden, was gar nicht so einfach ist. Unser Instrukteur, Manuel, ist mir behilflich und gibt mir schlußendlich einen Anzug, der normalerweise für 14 jährige ist. haha... super... aber er passt. Er ist der Ansicht, dass ich 17 bin und findet es deswegen halb so schlimm, als ich ihn über mein wirkliches alter aufkläre, schaut er nur verwirrt und schüttelt den kopf. .. Umgezogen, surfbrett gewachst und ab auf den Strand... Zunächst ein paar sicherheitshinweise, dehnübungen und dann geht es auch schon ab ins Wasser. Die Wellen sind riesig und ich hab ein wenig angst, die ich allerdings versuche zu ignorieren... Wenige Minuten später reite ich meine erste Welle und das Gefühl ist einfach nur der Wahnsinn! Ich kann mir einen Freundenschrei nicht verkneifen, als die Welle mich mit einem Schwung wieder an den Strand befördert. Es ist doch ziemlich kalt und irgendwann spühre ich meine Zehen nicht mehr so wirklich. Wir wechseln den Standort und Manuel zeigt uns, wie man auf dem Board steht. Saumäßig schwer, da mir leider die nötigen Muskeln fehlen. Ich versuche es natrülich trotzdem, was volles Pfund in die Hose geht. Wieder ins Wasser und auf einmal kommen mir Wellen von riesiger Größe entgegen... der Kloß im Hals ist nicht zu vermeiden und ich tauche durch die meterhohe Weller rücklings hindurch. WOW...was ein gefühl! 3 Sunden später ist alles vorbei und wir genehmigen uns was zu essen... Da ist es wieder, wenn ich in der Nähe von Wasser bin, der heißhunger auf Pommes...grrrrr... fast bis zum Sonnenuntergang bleiben wir auf der Terasse sitzen und versüßen und mit einer Karaffe Magarita Strawberry den tag... so läßt sich das leben lebem! Sehr geil!

Donnerstag: Lissabon hat eine Christus Statue, die man aus jeder Ecke der Stadt sehen kann, da sie RIESENgroß ist. Mit der Fähre nach Almada. Vom Hafen aus kann man sie sehen, allerdings ist sie ziemlich weit weg, wir laufen drauf los und entdecken einen der häßlichsten Ort Lissabons, Lärm, komische Leute, Autos und Baustellen. Wir laufen der Nase und dem Gefühl nach in Richtung Statue, und machen halt in einer Snackbar, wo wir mit einem älteren Herren Bekanntschaft machen, der sehr nett ist und überrascht, was wir schon alles kennen und gesehen haben in Lissabon Endlich angekommen hat man einen wahsinnigen Ausblick über Lissabon! Der Fußmarsch hat sich also gelohnt, auch wenn es eisigkalt ist.

Um Mike auch ein wenig das Nachtleben von Lissabon zu zeigen, gehen wir abends nach nebenan in Xannax... die nacht wird lang und ich frage mich, was manche leute glauben wer sie sind.

Heute, am Freitag, verlässt unser österreichischer Besuch verfrüht unser Haus, um in einem Hotel zu übernachten.

Eine ereignisreiche Woche, die ich so schnell nicht vergessen werde und wovon ich wieder einiges gelernt habe, sowohl über mich, über andere, als auch über das Leben...

1 Kommentar 29.3.08 00:08, kommentieren